Praktische Philosophie - ein (fast) neues Unterrichtsfach an der RNF

Auf diesen Seiten werden wir in der nächsten Zeit öfter etwas aus dem Unterricht vorstellen:
Die Klasse 5 hat  im Unterricht über die neuen Technologien gesprochen. Die Schüler haben sich daraufhin Gedanken gemacht, wie Ihre Schule und die Umwelt vielleicht im Jahr 2020 aussehen könnte:
Melisa D.:
Im Jahr 2020 gibt es fliegende Autos und Häuser, die gehen können. Die Schule dauert nur noch eine Stunde lang. Wenn mal ein Lehrer krank ist, haben die Kinder frei.

Zu Hause hat jeder drei Roboter. Der erste Roboter geht mit dem Hund spazieren, der zweite putzt das Haus und der dritte macht die Hausaufgaben.         

(Schöne Aussichten!!!!!)

Emre Y.:

Jeder Schüler bekommt einen eigenen Computer. Bei Klassenarbeiten erhält jeder Schüler ein Überwachungsgerät, so dass der Lehrer auf einem speziellen Computer sehen kann, ob einer einen Spickzettel hat oder nicht oder ob er bei den anderen abguckt.

Wenn der Lehrer mal krank ist und nicht in die Schule kommen kann, macht er einfach von zu Hause aus Unterricht. Die Kinder können ihn dann in der Schule als Hologramm sehen.

Die neue Technologie im Jahr 2020

In Zukunft werden Flugzeuge und Züge ohne Fahrer sein, sie werden mit einem Computer gesteuert.  Dadurch werden sie schneller fahren bzw. fliegen.

Man braucht nicht mehr zur Schule zu gehen, weil man durch Fernstudium lernt. Zu hause gibt es einen Roboter. Er macht für uns alle Sachen. Er putzt unser Haus und bügelt unsere Sachen viel besser als wir.

Hier etwas Neues aus der 8. Klasse 2009:

Werte und Normen:

Edward ist 15 Jahre alt. Er geht in die 9. Klasse und hat keine so guten Noten.

Er ist nicht mit jedem gut befreundet und nicht jeder mag ihn. Das liegt daran, dass er in der Schule mit illegalen

Drogen dealt. Ein älterer Freund von ihm stellt so etwas selbst her, doch die Familie darf davon nichts erfahren,

denn in seiner Familie wird so etwas nicht gut angesehen. Doch er tut es trotzdem, um zusätzliches Geld einzu-

kassieren. Edward hat mit dem Dealen vor 3 Monaten angefangen und hat auch schon gute Kunden.

 

Eines Tages schellt es zur Pause und Edward verwechselt seine Jacke mit der von Hans, einem netten,

fleißigen und anständigen Schüler (im Gegensatz zu Edward).

Als er dann an einer Ecke des Schulhofes in seine innere Jackentasche greift, um die Droge, die sich darin befindet,

zu verkaufen, merkt er, dass da nichts drin ist außer einem Kaugummi.

 

Plötzlich merkt er, dass er und Hans die Jacken verwechselt haben. Er sucht den ganzen Schulhof ab, doch er kann 

Hans nirgendwo finden. Er hofft nur, dass Hans nichts bemerkt, bis er wieder seine eigene Jacke hat. Als er dann Hans 

beim Hineingehen erwischt, möchte er ihm sagen, dass sie die Jacken vertauscht haben, doch gerade als er Hans am Arm 

packen und ihn zur Seite ziehen möchte, meint die Lehrerin, dass sie etwas Wichtiges zu sagen hat. Sie sagt sie hätte von 

einem Schüler aus einer anderen Klasse erfahren, dass jemand aus der Klasse Drogen dabei habe und sie deswegen die 

Taschen und alles andere durchsuchen müsse. Edward atmet tief durch, denn er hat die Jacke ja nicht mehr und Hans hat

ja auch nichts bemerkt, und wenn, würde er sich bestimmt nicht trauen, Edward zu verpetzen.

 

Frau Salbert stockt für einen Augenblick der Atem, als Hans die Päckchen aus der Jackentasche herausholt und auf den 

Tisch legt. Hans streitet alles ab und fängt an zu weinen. Die Lehrerin nimmt ihn mit in ihr Büro. Edward überlegt sich, 

ob er doch sagen soll, dass er es war, und Ärger in Kauf nehmen bis zum Es-geht-nicht-mehr, oder sich zurückhalten und

zusehen soll, wie jemand schuldlos bestraft wird???????

 

Er beschließt, nichts zu sagen. Danach erfährt er, dass Hans von der Schule verwiesen werden soll und das nur wegen ihm. 

Alles ist seine Schuld. Er fühlt sich auf einmal sehr komisch. Zuerst weiß er nicht, was es ist und dann fällt ihm ein, was 

sie in PP (Praktische Philosophie) besprochen haben.

 

Sie haben über das schlechte Gewissen gesprochen. Er hat dieses schlechte Gewissen. Ihm fällt auch noch ein, was sie 

darüber noch besprochen haben. Dieses schlechte Gewissen würde ihn verfolgen, bis an sein Lebensende. Es würde bei 

jeder Erinnerung wieder hervorkommen und er würde sich immer schlecht fühlen. Er bereut nicht nur das, sondern auch 

den Drogenhandel, den er macht. Wie viele Leute hat er schon vergiftet!? Wie viele haben sich ihre Zukunft wegen ihm 

verbaut!? Wie viele!?

 

Nun ist sich Edward sicher, dass das, was er macht, nicht gut ist. Er will keine schlechten Erinnerungen oder ein schlech-

tes Gewissen haben. Er macht sich auf den Weg zum Lehrerzimmer. Es ist ihm egal, ob er Ärger bekommt oder ob man ihn 

von der Schule verweist. Er will gute Erinnerungen haben und zeigen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat.

 

geschrieben von: Özlem, 8b

Schule im Jahr 2010

Die Schule im Jahre 2010 soll sehr modern sein. Sie sollte einen Aufzug haben, damit die Schüler nicht immer die Treppen auf- und ab, bzw. rauf- und runtergehen müssen. Der Aufzug sollte nur aus Glas bestehen, damit die Fahrt zu einem Erlebnis wird.

Die Schule sollte auch nur 2 Etagen haben. Es sollte keine Treppen geben, sondern nur zwei Rutschen.

Die Schule hätte auch eine Turnhalle und eine Schülerbücherei. Es gibt im ganzen Schulgebäude nur 6 Lichter, damit man Strom sparen kann. Trotzdem macht das den Schülern nichts aus.

Auf dem Schulhof gibt es einen Roboter, der Müll vom Boden aufhebt. Dann müssen die Schüler keinen Hofdienst machen und es sieht immer sauber aus.

Für die aufsichtführenden Lehrer gibt es etwas Spezielles: Sie haben nämlich ein Flugzeug, um den Schulhof besser beobachten zu können.

Die Schüler haben alle eine Hose an, die blau oder orangefarben ist, und eine Bluse oder ein Hemd in diesen Farben.

Auf dem Schulhof gibt es einen großen Basketballplatz und einen Swimmingpool.

Übrigens gehören der Schule nur anständige Schüler an.

So ist die Schule im Jahre 2010. 

Nermin, Klasse 5a
Inge Canters

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