Festakt in der Kirche am 13.5.2011

Psalm 67 nach einer Übersetzung von Jörg Zink:

 

Eines wünschen wir uns:

dass Gott freundlich ist und uns segnet

 

Dass er uns Licht gibt,

das Licht seiner Liebe,

damit wir auf unserer Erde wissen,

welche Wege wir gehen sollen,

und alle Völker das Ziel sehen,

zu dem er uns führen will.

 

Die Völker sollen dir danken, Gott,

danken sollen dir alle Völker.

Sie sollen sich freuen,

dass du Recht und Ordnung gabst

und deinen Willen behauptest

unter den Menschen.

 

Die Völker sollen dich preisen, Gott,

preisen sollen dich alle Völker,

dass du ihr Leben erhältst

mit Furcht aus der Erde.

 

Gott segne uns,

so, dass auch aus unserem Herzen Furcht wächst:

Glaube und Dank!

Es segne uns Gott

Und alle Welt lobe ihn! Amen

Lesung des Predigttextes: Alles hat seine Zeit

Predigt: Prediger 3,1-11(nach einer Übersetzung von Jörg Zink)

Alles hat seine Zeit

Und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.

Geboren werden hat seine Zeit

Sterben hat seine Zeit.

Pflanzen hat seine Zeit

und Ausreißen hat seine Zeit.

 

Töten und Heilen

Einreißen und Bauen hat seine Zeit.

Weinen hat seine Zeit

Und Lachen hat seine Zeit.

Klagen und Tanzen,

Steine wegwerfen und Steine sammeln.

Umarmen und Getrenntsein,

Suchen und Verlieren,

Behalten und Wegwerfen,

Zerreißen und Nähen.

Schweigen hat seine Zeit

Und Reden hat seine Zeit.

Lieben und Hassen

Krieg und Frieden.

Alles hat seine Zeit.

 

Ich sah,

wie die Menschen sich mühen

und sah,

dass Gott die Mühe über sie verhängt hat

und trotz aller Mühen, tragen sie keinen Gewinn davon.

 

Er aber tut alles zu seiner Zeit

Und lässt ihr Herz sich ängsten

wie es weitergehen solle mit der Welt.

Denn der Mensch kann das Werk, das Gott tut,

doch nicht fassen.

Weder Anfang noch Ende.

Gedicht:“Vergiss das Träumen nicht“

(von Hans und Marie-Therese, Kubn-Schädler)

Vergiss das Träumen nicht

Von einer Welt ohne Krieg und Streit

Von einer Welt,

in der du frei atmen kannst,

von einer Welt,

in der Leben immer stärker ist

Vergiss das Träumen nicht

Von Menschen,

die noch Menschen sind

von Menschen, die Liebe, Wärme,

Nähe geben

Von Menschen, die vertrauen können

Vergiss das Träumen nicht

Von Inseln, Meeren, Quellen

Von Blumen, Farben, bunten Perlen

Von Nacht und Sternen

 

Vergiss das Träumen nicht

von Hoffnung auf ein besseres Leben

von Liebe, die DU meint

und nicht nur ICH

vom Glauben an ein Leben jetzt

und nach dem Leben

Vergiss das Träumen nicht

Träume werden wahr-

In dir und mir,

wenn wir bei uns beginnen

und andere mit uns gehn

 

Fürbittengebet und Vater unser:

 Vater Unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

dein Reich komme

dein Wille geschehe

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung

sondern erlöse uns von dem Bösen,

denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen

 
 
 
Bilder: M. Mandel, A. Meinzen-Spark, I. Canters

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